Tag 52-54: Fabulous Las Vegas!

Eins vorweg, was Las Vegas betrifft werde ich hier nicht alles erzaehlen. Was in Las Vegas passiert, bleibt auch dort. Aber soviel darf gesagt sein: Ich hatte dort mitunter die besten und aussergewoehnlichsten Erfahrungen die ich in den USA gemacht habe. Da wir einen Tag frueher ankamen als gedacht, verbrachten wir unsere erste Nacht in einem anderen Hostel als urspruenglich gedacht. Deshalb hiess es am Morgen zuerst mal zusammenpacken und auschecken. Dass die beiden Hostels nur 50m voneinander entfernt liegen und wir uns so den ganzen Stress mit packen und auschecken sparen haetten koennen hatten wir im unserem Tran den Abend zuvor natuerlich nicht gemerkt. Wiedermal durch eine demokratische Abstimmung (2-1) wurde beschlossen, dass es fuer's erste genug war, jeden Tag ungetoastetes Toast und Dosenravioli zu essen und dass zur Feier des Tages ein richtiges Fruehstueck hermusste. Wir gingen also zu Denny's. Ich habe in den USA tatsaechlich ein gewissen Suchtverhalten bezueglich Denny's entwickelt. Warum weiss ich selbst nicht, ich kann nur sagen dass ich waehrend meiner 2,5 Monate in den USA bestimmt 5mal dort war, was fuer mich verhaeltnismaessig oft ist (gedankt wurde es mir mit rigoroser Gewichtszunahme, bzw. Sprengung meiner Klamotten.). Nach einem fetten Lumberjack-Fruehstueck (bestes. Fruehstueck. ever!) sind auch die Jungs auf meinen Suchtzug aufgesprungen. Leider waren wir von dem vielen Essen so erledigt, dass wir nach dem Einchecken ins Hostel erstmal einen kurzen Verdauungsschlaf (Jungs), bzw. ein Verdauungsbier (ich) brauchten. Dazu muss gesagt werden, dass sogar amerikanisches Bier, das im Allgemeinen nach Wasser mit einem leichten Geschmack von Bier schmeckt, bei 47 Grad Aussentemperatur ordentlich reinknallt. Vorallem, wenn man statt einem drei trinkt weil man Gesellschaft von den ganzen anderen netten Hostelbewohnern bekommt. Ueberhaupt das Hostel! Leute, wenn ihr nach Vegas geht, vergesst die ganzen Hotel. Die sind nach spaetestens zwei Tagen scheisslangweilig. Geht in ein Hostel. Geht in DAS Hostel. Geht ins Hostel Cat!!! (bei denen auf'm Parkplatz draussen wurde auch eine Szene aus dem ersten Hangover-Film gedreht, nur so am Rande). Meine Aufenthalte in Las Vegas waren im Endeffekt nur deshalb so legendaer weil ich dort abgestiegen bin. Super Leute, super Hostel, super Aktivitaeten. Ich kann's nur jedem weiterempfehlen, wirklich! Waehrend meiner ersten Zeit dort war ich dann letztendlich hauptsaechlich betrunken, was in dieser Stadt aber irgendwie auch von einem erwartet wird. Wir gingen abends alle zusammen in einen Elektroschuppen. Die Location war ziemlich gut, allerdings kann ich nicht sagen wie die Musik war da ich mit Elektro im Allgemeinen nix anfangen kann und auf mich eine aehnliche Wirkung wie Fahrstuhlmusik hat. Aber ich hatte trotzdem Spass. Viel Spass. Aus urspruenglich einer geplanten Nacht wurden letzten Endes drei, da die Jungs das Hostel und die Aussicht auf richtige Betten auch toll fanden und ich eh schon im Vegas-Feeling (ich geh hier nie mehr weg!) war. Der naechste Tag war der 4. Juli. Amerikanischer Nationalfeiertag. Grosse Erwartungen. Nach dem mittaeglichen Bierfruehstueck (das Tollste an Vegas ueberhaupt ist, dass du gar nicht viel trinken musst - die Hitze erledigt das) ging ich mit meinen neuen Hostelfreunden (an dieser Stelle nette Gruesse!) erstmal in eine Weddingchapel um ein paar Bilder mit Elvis abzuchecken und einer originalen Las Vegas-Hochzeit beizuwohnen (ob sie noch verheiratet sind weiss ich nicht), bevor gegen Abend dann das ganze Hostel mit massig Alkohol Richtung Strip zog (Hostel liegt am "alten Strip") um dort das Feuerwerk anzugucken (nicht so spektakulaer, haette von Amerika und LV im Besonderen am 4. Juli mehr erwartet), in den Casinos noch etwas zu zocken (ja, ich habe Geld verloren) und die Gratisgetraenke mitzunehmen (keine gute Idee wenn du spielst. Gar keine gute Idee. Lasst das.) bevor die Gruppe Richtung Fremont Street zog (supergeil!) wo in dieser Nacht P.O.D und Papa Roach ein kostenloses Konzert gaben. Das Konzert war gut, auch wenn ich von PR im Endeffekt nur ein Lied kannte, es gab Bier und im Anschluss zogen wir noch durch die Clubs. Ich kam um 6 Uhr ins Hostel, um 9 mussten wir los Richtung Sequoia. Den Rest koennt ihr euch denken.

5.9.14 17:57

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